Ein Paar kuschelt, wobei sich ihre Gesichter berühren.

Der klitorale Orgasmus: Wie man ihn auslöst, Tipps und wie er sich anfühlt

Geschrieben von

Faktengeprüft von
Dr. Eleonora Benhar, PhD

Dr. Eleonora Benhar, PhD

Als VP für Wissenschaft und Daten bei Natural Cycles leitet Eleonora Benhar ein Team, das zur Frauengesundheit forscht und Algorithmen entwickelt. Nach ihrem Wechsel von der Physik zur Fruchtbarkeit promovierte sie in Teilchenphysik an der Universität Genf und arbeitete am CERN. Anschließend war sie als Postdoktorandin an der Yale University tätig, bevor sie zu Natural Cycles kam.
, VP of Science & Data bei Natural Cycles
Entspricht der NC° Editorial Policy

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 Bei Natural Cycles ist es unsere Mission, Dich mit dem Wissen zu stärken, das Du brauchst, um Deine Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Bei Cycle Matters erstellen wir faktengeprüfte, von Expertinnen und Experten verfasste Inhalte, die diese Themen einfühlsam und leicht verständlich aufbereiten. Mehr dazu...

Wichtige Punkte:

  • Nur 18 % der Frauen geben an, allein durch vaginalen Geschlechtsverkehr ohne klitorale Stimulation zum Höhepunkt zu kommen

  • Die Klitoris ist das wichtigste weibliche Lustorgan, das von außen stimuliert werden kann, aber auch innere Strukturen hat, die vaginal stimuliert werden können. Das könnte darauf hindeuten, dass klitorale und vaginale Orgasmen sich vielleicht ähnlicher sind, als wir bisher dachten 

  • Frauen berichten, dass sich klitorale Orgasmen intensiver und punktueller anfühlen und ein Gefühl des „Explodierens“ hervorrufen, während vaginale Orgasmen tiefere, den ganzen Körper erfassende Erlebnisse sind

Es gibt viele falsche Vorstellungen über klitorale Orgasmen und weibliche Lust im Allgemeinen. Sigmund Freud war einer der einflussreichsten Psychiater der Geschichte, und doch hat er die weibliche Sexualität völlig missverstanden und den klitoralen Orgasmus als minderwertig gegenüber dem vaginalen Orgasmus angesehen [1]. Er behauptete sogar, dass es ein Anzeichen für psychische Probleme sei, wenn eine Frau allein durch vaginalen Geschlechtsverkehr keinen Höhepunkt erreichen könne.

Zum Glück sind wir seitdem ein gutes Stück weitergekommen. Auch wenn weibliche Lust immer noch stigmatisiert wird und die Orgasmuslücke tatsächlich existiert, wissen wir, dass Orgasmen durch äußere Stimulation der Klitoris genauso gut sind wie Orgasmen durch vaginale Stimulation und dass es keinen Zusammenhang zwischen der Art unserer Orgasmen und psychischen Störungen gibt [2]. Klitorale Orgasmen sind zudem häufiger, als Du vielleicht denkst. Nur 18 % der Frauen können allein durch vaginalen Geschlechtsverkehr ohne zusätzliche Stimulation der Klitoris zum Höhepunkt kommen. 36 % geben an, dass die zusätzliche Stimulation der Klitoris während des Geschlechtsverkehrs ihre Orgasmen intensiver macht [3].

Um die zunehmende Anerkennung der Klitoris und der klitoralen Orgasmen zu feiern, werden wir in diesem Artikel die Anatomie der Klitoris besprechen, wie sich ein klitoraler Orgasmus anfühlt und wie man die Klitoris stimuliert.

Wie fühlt sich ein klitoraler Orgasmus an?

Der Orgasmus ist eine Entladung angestauter sexueller Spannung und geht mit einem sehr intensiven Lustgefühl im Genitalbereich oder im ganzen Körper einher. Jeder Körper ist einzigartig, daher variiert es, wie wir einen Orgasmus erleben und wie er sich in unserem Körper anfühlt. Das gilt auch für die Dauer des Orgasmus. Manche erleben Orgasmen, die nur ein paar Sekunden dauern, andere haben längere Orgasmen.

Vaginaler vs. klitoraler Orgasmus

Studien zeigen, dass sich Orgasmen durch äußere Stimulation der Klitoris und durch vaginale Stimulation in unserem Körper unterschiedlich anfühlen können. Oft werden klitorale Orgasmen als kürzer, intensiver und lokal begrenzt beschrieben, was bedeutet, dass sie hauptsächlich im Genitalbereich spürbar sind. Vaginale Orgasmen sollen länger anhalten, sich tiefer anfühlen und wie ein Ganzkörpererlebnis wirken [4]. Allerdings kann Deine Erfahrung davon abweichen, und das ist völlig normal.

Was ist die Klitoris?

Die Klitoris ist ein Teil des weiblichen Geschlechtsapparats. Sie besteht aus zwei Teilen: einem inneren und einem äußeren. Der äußere Teil ist eine kleine Knospe ganz oben an der Vulva, die hinter der Klitorisvorhaut verborgen ist und Tausende von Nervenenden hat [5]. Der innere Teil der Klitoris ist viel größer und wurde wissenschaftlich erst in den 1990er Jahren anerkannt und vollständig dokumentiert [6]. Das Faszinierende daran ist, dass die Klitoris nur einen einzigen Zweck hat nämlich Sex angenehm zu machen.

Wo liegt die Klitoris?

Wie wir bereits erwähnt haben, befindet sich die äußere Klitoris ganz oben an der Vulva, oberhalb der Scheidenöffnung. Auf den ersten Blick ist sie vielleicht nicht zu sehen, da sie hinter der Klitorisvorhaut verborgen ist.

G-Punkt vs. Klitoris: Ist das dasselbe?

Dr. Ernst Gräfenberg war der Erste, der in den 1950er Jahren die Hypothese aufstellte, dass es einen empfindlichen, schwammartigen Bereich gibt, der angeblich an der Vorderwand der Vagina liegt – den berühmt-berüchtigten G-Punkt. Seitdem wurde die Existenz des G-Punkts über die Jahre hinweg heftig diskutiert. Manche glaubten, er sei eine völlig andere Struktur als die Klitoris, während andere behaupteten, der G-Punkt existiere gar nicht.

Neuere Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass der G-Punkt tatsächlich Teil der inneren Klitorisstruktur sein könnte und kein eigener Lustpunkt ist [7]. 

Anatomie der Klitoris

Die Anatomie der weiblichen Lust ist eine komplexe Struktur mit vielen Teilen, einige sind sichtbar, andere verborgen:

  • Klitoriseichel: Der Teil der Klitoris, den die meisten Leute kennen, wird als Klitoriseichel bezeichnet. Das ist diese kleine, erbsengroße Knospenform, die Tausende von Nervenenden hat.

  • Klitorisvorhaut: Die Klitoriseichel wird von der Klitorisvorhaut bedeckt, kann aber zurückgezogen werden, um die Eichel freizulegen. Sie erfüllt eine wichtige Funktion, indem sie die hochsensible Nervenknospen vor Reibung und Scheuern an der Kleidung schützt.

  • Klitoriskörper: Der Klitoriskörper ist ein Teil der Klitoris, der mit bloßem Auge nicht sichtbar ist. Er ist oben mit der Klitoriseichel verbunden und verzweigt sich unten in zwei Teile, wodurch er eine gabelartige Form annimmt.

  • Crura: Die beiden Ausläufer des Klitoriskörpers werden Crura genannt. Sie sind die „Beine“ der Klitoris und schwellen an, wenn wir erregt sind.

Vorhofschwellkörper: Vorhofschwellkörper sind runde Gebilde aus erektilem Gewebe, die sich beidseitig der Scheidenöffnung befinden. Diese umgekehrt herzförmige Struktur schwillt bei sexueller Erregung an und ist für die Scheidenkontraktionen verantwortlich, die manche während des Orgasmus spüren [8].

Wie Du die Klitoris selbst stimulieren kannst

Wenn Du klitorale Orgasmen erkunden möchtest, haben wir ein paar Tipps, die Dir helfen können, das Erlebnis zu intensivieren:

1. Das Vorspiel ist entscheidend

Wenn wir uns mit Selbstbefriedigung beschäftigen, vergessen wir oft, uns Zeit für Spannung und Erregung zu nehmen. Beim Sex mit einer anderen Person wird meistens geküsst, gestreichelt und anderes Vorspiel genossen. Gönn Deinem Körper diese Aufwärmphase auch bei der Selbstbefriedigung. Fang langsam und sanft an, indem Du nicht-genitale erogene Zonen stimulierst, und taste Dich dann nach und nach zur Klitoris vor.

2. Probiere verschiedene Techniken aus

Verschiedene Techniken lösen unterschiedliche Arten von Lust aus. Vielleicht stellst Du fest, dass Dir manche Techniken Orgasmen leichter ermöglichen, während andere einfach nicht zu Dir passen. Wichtig ist, mit einer offenen, neugierigen Haltung zu experimentieren. Hier sind fünf einfache Techniken, die Du ausprobieren kannst:

  • Zeichne Kreise: Zeichne mit Deinem Finger einen Kreis um Deine Klitoris. Versuch mal, direkt in der Mitte der Knospe kreisförmige Bewegungen zu machen und die Kreise dann immer größer werden zu lassen. Du kannst sogar Deine Handfläche flach auf den Klitorisbereich legen und sie kreisförmig bewegen, um eine noch weniger punktuelle Stimulation zu erzielen.

  • Leichtes Klopfen: Klopfe mit einem Finger sanft auf die Klitoris. Du kannst mit der Geschwindigkeit spielen, mal langsamer, mal schneller, um zu spüren, was Dir gefällt. Nimm mehr Finger dazu, um eine größere Fläche rund um die Klitoris zu berühren. Du kannst auch mit dem Rhythmus spielen: klopfen, Pause, klopfen, klopfen, Pause usw.

  • Hin‑ und Herstreichen: Du kannst mit Deinem Finger die Klitoris mit Auf‑ und Abbewegungen oder seitlichem Hin‑ und Her stimulieren. Spiele mit der Geschwindigkeit, beginne langsam und erhöhe dann das Tempo. Du kannst auch zwischen Auf‑und‑Ab und Links‑nach‑Rechts abwechseln.

  • Reiben: Bei dieser Technik nutzt Du einen Gegenstand, um Klitoris und Vulva daran zu reiben. Das kann zum Beispiel ein Kissen sein, das Du zwischen Deine Beine klemmst, oder ein Sexspielzeug. Du kannst aber auch Deine Hand verwenden: drücke den Handballen gegen die Klitoris und bewege Dein Becken dagegen.

3. Verwende eventuell ein Gleitgel

Ein Gleitgel kann dazu beitragen, die Empfindungen beim Selbstbefriedigen deutlich zu steigern. Wenn Du feststellst, dass die natürliche Feuchtigkeit nicht ausreicht, scheue Dich nicht, Gleitgel zu verwenden. Trage etwas davon auf Deine Finger oder direkt auf die Vulva auf und verteile es. Wenn Du ein Gleitgel auf Wasserbasis verwendest, kann es austrocknen, daher solltest Du es bei Bedarf erneut auftragen.

Bei der Wahl eines Gleitgels ist es wichtig, auf die Inhaltsstoffe zu achten. Aromatisierte Gleitgele enthalten oft Zucker, der eine Scheidenpilzinfektion begünstigen kann. Auch wenn das Gleitgel zuckerfrei ist, kann es Glycerin enthalten, das das Risiko für eine Pilzinfektion ebenfalls erhöht [9]. Studien zeigen außerdem, dass die Verwendung von Vaseline und Ölen als Gleitmittel das Risiko für Scheidenpilz und bakterielle Vaginose deutlich steigern kann [10]. 

Am besten wählst Du ein natürliches, wasserbasiertes Gleitgel, das frei von Inhaltsstoffen wie Glycerin, Acetat, Propylenglykol und Parabenen ist. 

4. Über dem Slip vs. unter dem Slip

Probiere aus, die Klitoris einmal unter dem Slip und einmal über dem Slip zu stimulieren, um zu sehen, wie Dir die unterschiedlichen Empfindungen gefallen. Die Klitoris über dem Slip zu stimulieren kann besonders für Menschen mit sehr empfindlicher Klitoris angenehm sein, vor allem wenn Sexspielzeug im Spiel ist. Die zusätzliche Barriere kann die Empfindungen noch angenehmer machen.

Wenn sich eine Stoffschicht zwischen Deiner Hand (oder einem Toy) und der Klitoris befindet, sorgt das für zusätzliche Reibung, die sich gut anfühlen kann. Du kannst auch mit verschiedenen Materialien experimentieren (Spitzenslip vs. Baumwollslip), um zu spüren, wie sich das auf Deine Lust auswirkt.

5. Probiere es mit Edging

Edging ist eine sexuelle Praxis, bei der der Orgasmus bewusst hinausgezögert wird. Der Aufbau der sexuellen Erregung kann zu sehr intensiven Orgasmen führen und hilft Dir außerdem, Deinen Körper besser kennenzulernen und herauszufinden, was sich gut anfühlt.

So kannst Du Edging ausprobieren: Bring Dich an den Rand eines Orgasmus. Hör genau in dem Moment auf, in dem Du kurz vor dem Höhepunkt bist. Lege ein paar Minuten Pause ein, ohne weitere Stimulation. Dann mach weiter und baue erneut Erregung bis kurz vor den Orgasmus auf. Wiederhole diesen Zyklus ein paar Mal, bevor Du schließlich zum Höhepunkt kommst.

6. Sieh Dir selbst im Spiegel zu

Sich beim Masturbieren im Spiegel zu beobachten, kann eine sehr befreiende und aufschlussreiche Erfahrung sein. Du kannst Dich vor den Spiegel setzen oder einen Handspiegel halten und Dich selbst beobachten, je nachdem, was sich für Dich angenehm und leicht umsetzbar anfühlt. Beobachte, während Du Dich berührst, wie Dein Körper darauf reagiert, sich verändert und wie er darauf anspricht.

7. Langsam und achtsam zum Ziel

Sehr oft werden Sex und sogar Masturbation zu einem Wettlauf um den Orgasmus. Selbstbefriedigung kann jedoch so viel mehr sein als das. Wenn Du Schwierigkeiten hast, zum Orgasmus zu kommen, kann es Dir helfen, den Druck, unbedingt zum Höhepunkt zu kommen, loszulassen.

Während Du Dich selbst berührst, konzentriere Dich darauf, ruhig und tief weiterzuatmen. Du kannst die Augen schließen und Deine Aufmerksamkeit ganz darauf richten, wie sich Dein Körper in diesem Moment anfühlt und wo in Deinem Körper Du Lust empfindest.

So stimulierst Du die Klitoris Deiner Partnerin

Wenn Deine Partnerin eine Vulva hat, kannst Du ihre sexuelle Zufriedenheit erheblich steigern, indem Du Dich mit ihrer Anatomie und verschiedenen Techniken vertraut machst, die ihr Lust bereiten. Das Streicheln der Klitoris ist eine lustvolle Art, Sex ohne Penetration zu erkunden und Spaß zu haben. Hier ist, was Du über die Stimulation der Klitoris Deiner Partnerin wissen musst:

1. Frag nach, was ihr gefällt

Der einfachste und effektivste Weg, um zu lernen, wie Du die Klitoris Deiner Partnerin stimulieren kannst, ist, sie einfach zu fragen. Probier beim Berühren verschiedene Druckstärken, Geschwindigkeiten und Stimulationstechniken aus und frag sie immer wieder, wie es sich für sie anfühlt. Du könntest zum Beispiel fragen:

  • „Fühlt sich das gut an?“

  • „Magst Du es, wenn ich [beschreibe die Berührung] – oder fühlt sich [beschreibe die Berührung] besser an?“

2. Schaue zu und lerne

Vielleicht fällt es Deiner Partnerin schwer, in Worten auszudrücken, wie sie es genießt, berührt zu werden. In diesem Fall könntest Du versuchen, sie dazu zu bringen, sich selbst zu berühren, damit Du ihr dabei zusehen und auf diese Weise ihre Lieblingstechniken kennenlernen kannst. Du könntest zum Beispiel sagen:

  • „Ich würde Dir gerne dabei zusehen, wie Du Dich selbst verwöhnst, damit ich lernen kann, wie ich es noch besser für Dich machen kann.“

  • „Ich finde es total sexy, wenn Du Dich selbst berührst. Kannst Du mir zeigen, wie Du das machst?“

3. Ziehe die Lust in die Länge

Es ist ganz normal, dass Du Dich beim Spielen mit Deiner Partnerin schnell erregst. Versuch trotzdem, nicht sofort direkt mit der Klitorisstimulation zu starten, sondern sie ein wenig zu necken, indem Du andere Bereiche ihres Körpers mit Deinen Lippen oder Fingern stimulierst, zum Beispiel [11, 12]:

  • Lippen

  • Brustwarzen

  • Brüste

  • After

  • Damm

  • Nacken

  • Ohren

  • Zehen

  • Innenschenkel

  • Unterer Rücken

  • Bauch

  • Schultern

  • Kopf

Wenn Deine Partnerin so richtig in Stimmung und erregt ist, kannst Du beginnen, mit der Klitoris zu spielen. So fühlt es sich für Dein Gegenüber deutlich lustvoller an.

4. Der richtige Druck ist entscheidend

Wenn Du die Klitoris Deiner Partnerin stimulierst – ob mit der Hand oder dem Mund –, ist der Druck entscheidend. Zu viel Druck kann unangenehm oder sogar schmerzhaft sein, zu wenig Druck reicht vielleicht nicht aus, um Dein Gegenüber zum Höhepunkt zu bringen. Probiere also unterschiedliche Druckstärken aus und achte darauf, wie Deine Partnerin reagiert, um herauszufinden, was sich für sie am besten anfühlt.

5. Probier „Dry Humping“ aus

Dry Humping gehört zu den Vorformen des Geschlechtsverkehrs und ist nicht nur was für Teenager, sondern kann eine super lustige Art sein, sich gegenseitig zu verwöhnen. Du kannst es mit Kleidung oder ganz nackt machen, je nachdem, was sich angenehmer anfühlt. Eine Möglichkeit ist, Deinen Oberschenkel zwischen die Beine Deiner Partnerin zu schieben und ihn gegen die Vulva zu drücken, sodass sie ihre Hüften und ihre Klitoris an Deinem Bein reiben kann.

Alternativ kannst Du Dich auf den Rücken legen und Deine Partnerin sich rittlings auf Dich setzen lassen, damit sie ihre Hüften und ihre Vulva an Deinen Genitalien reibt. So hat Deine Partnerin möglicherweise eine bessere Kontrolle über Rhythmus, Druck und Geschwindigkeit, was ihr helfen kann, leichter zum Orgasmus zu kommen.

6. Sorge für viel Feuchtigkeit

Überlege, ein Gleitmittel zu verwenden, wenn Du die Klitoris Deiner Partnerin stimulierst. Ein Gleitmittel verstärkt die Empfindungen für sie, wodurch die Stimulation noch angenehmer wird.

7. Bleib dran

Wenn Du die Klitoris Deiner Partnerin stimulierst, ist es wichtig, die Art der Stimulation beizubehalten, die am besten funktioniert. Sobald Du also herausgefunden hast, wie Du sie am besten berührst, versuch, die Geschwindigkeit und den Rhythmus gleichmäßig beizubehalten, bis sie zum Orgasmus kommt.

8. Nutze Deine Worte

Manche finden verbale Bestätigungen beim Sex besonders anregend. Wenn Du mit Deinen Händen und Deinem Mund die Klitoris Deiner Partnerin stimulierst, kannst Du ab und zu ein paar Komplimente einstreuen, zum Beispiel:

  • „Du siehst so schön aus, wenn Du stöhnst.“

  • „Ich liebe, wie Du klingst, wenn ich Dich berühre.“

  • „Du schmeckst so gut.“

  • „Ich kann gar nicht genug von dir bekommen.“

Im richtigen Moment ein paar liebe Komplimente zu machen, kann die Erregung Deiner Partnerin steigern und ihr das Gefühl geben, begehrt, gewollt und geliebt zu sein.

9. Kivin-Methode

Die Kivin-Methode ist eine Oralsex-Technik, bei der die Vulva seitlich stimuliert wird. Anstatt beim Oralsex zwischen den Beinen Deiner Partnerin zu liegen, kannst Du Dich auch auf eine ihrer Seiten legen. In dieser Position kannst Du die Klitoris Deiner Partnerin von einer Seite zur anderen stimulieren, was für manche angenehmer sein kann.

10. Kombiniere innere und äußere Stimulation

Manche Menschen genießen die kombinierte Stimulation der Klitoris und der Vagina. Probier doch mal aus, beide Stellen gleichzeitig zu stimulieren, um ein gemischtes Lustgefühl zu erleben, oder wechsle zwischen der Stimulation der Klitoris und des G-Punkts hin und her, um die Erregung und Spannung allmählich aufzubauen. Die kombinierte innere und äußere Stimulation der Klitoris kann ein Weg sein, um das Squirting zu erkunden, falls das etwas ist, worauf Du und Deine Partnerin steht.

Mit Technik zu mehr Vergnügen

Egal, ob Du zum ersten Mal alleine die Stimulation der Klitoris erkundest, Dein Verständnis dafür vertiefst, was Dir Lust bereitet, oder nach neuen Wegen suchst, Sex mit einem Partner zu genießen: Wissen ist wirklich Macht.

Bei Natural Cycles glauben wir, dass es beim Verständnis Deines Körpers nicht nur um Fruchtbarkeit geht. Es geht darum, jeden Aspekt Deiner Gesundheit anzunehmen, einschließlich Deines sexuellen Wohlbefindens. Denn wenn Du gut informiert bist, fühlst Du Dich gestärkt. Bist Du bereit, die Kontrolle über Deinen Zyklus und Dein Vergnügen zu übernehmen? Erfahre mehr darüber, wie Natural Cycles Dich auf Deinem Weg unterstützen kann.

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