Durchschnittliche Zeit bis zur Schwangerschaft nach Alter: Wie lange dauert es?
Entspricht der NC° Editorial Policy
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Wichtige Punkte:
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In unseren Zwanzigern und frühen Dreißigern sind wir am fruchtbarsten. Ab Mitte dreißig nimmt die Fruchtbarkeit aufgrund der abnehmenden Eizellreserve schneller ab
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Die meisten Paare ohne Fruchtbarkeitsprobleme werden innerhalb eines Jahres nach Beginn des Kinderwunsches schwanger. Die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, sinkt jedoch mit zunehmendem Alter.
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Optionen für Fruchtbarkeitsbehandlungen, die helfen sollen, auch im höheren Alter schwanger zu werden, sind IVF, Eizellspende und das Einfrieren von Eizellen
Auf dieser Seite
- Wie stehen die Chancen, in verschiedenen Lebensphasen schwanger zu werden?
- Warum nimmt die Fruchtbarkeit ab, je älter wir werden?
- Wie das Alter die Fruchtbarkeit von Männern beeinflusst
- In welchem Alter bist Du am fruchtbarsten?
- Kannst Du Deine Fruchtbarkeit in jedem Alter steigern?
- Kannst Du Deine Chancen, natürlich schwanger zu werden, verbessern?
- Wann Du Dir medizinische Hilfe holen solltest
- Werde schneller schwanger mit Natural Cycles
Es ist kein Geheimnis, dass unsere Fruchtbarkeit mit zunehmendem Alter abnimmt. Trotzdem bekommen mehr Frauen denn je erst später im Leben Kinder – viele davon Ende 30 [1]. Das wirft natürlich die Frage auf: Wie hoch sind die Chancen, in verschiedenen Altersstufen schwanger zu werden? In diesem Artikel beantworten wir diese Frage und gehen näher darauf ein, warum unsere Fruchtbarkeit mit zunehmendem Alter abnimmt, wie sich das Alter auf die Fruchtbarkeit von Männern auswirkt, und wir schauen uns an, ob es Möglichkeiten gibt, unsere fruchtbaren Jahre zu verlängern, geben Tipps, wie Du Deine Chancen auf eine Schwangerschaft verbessern kannst, und erklären, wann Du medizinische Hilfe in Anspruch nehmen solltest.
Wie stehen die Chancen, in verschiedenen Lebensphasen schwanger zu werden?
Auf diese Frage gibt es keine einfache Antwort. Die Wahrheit ist, dass jede Frau ihren ganz persönlichen Weg zur Schwangerschaft geht. Manche bekommen vielleicht schon im ersten Monat, in dem sie es versuchen, ihr positives Testergebnis, während andere länger warten müssen. Es ist völlig normal, dass es eine Weile dauert. Abgesehen vom Alter kann die Fruchtbarkeit auch durch viele Faktoren beeinflusst werden, die mit der Gesundheit und dem Lebensstil zusammenhängen, sowie durch Erkrankungen wie PCOS und Endometriose. Die meisten Paare, die aktiv versuchen, schwanger zu werden, und keine Fruchtbarkeitsprobleme haben, schaffen das jedoch innerhalb eines Jahres [2].
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In einer Studie mit Natural Cycles-Nutzerinnen haben wir festgestellt, dass die mediane Zeit bis zur Schwangerschaft bei denjenigen, die den NC° Plan Pregnancy genutzt haben, vier Zyklen betrug [3]. Bei Frauen unter 35 Jahren mit regelmäßigen Zyklen und ohne Fruchtbarkeitsprobleme lag die mediane Zeit bis zur Schwangerschaft bei nur zwei Zyklen. |
Eine Möglichkeit, die durchschnittliche Zeit bis zur Schwangerschaft im unterschiedlichen Alter zu betrachten, besteht darin, zu zählen, wie viele Frauen in bestimmten Altersgruppen innerhalb eines festgelegten Zeitraums schwanger werden. Verschiedene Studien kommen zu leicht unterschiedlichen Schätzungen, aber die wichtigsten Erkenntnisse sind sehr ähnlich. Um es einfach zu halten, konzentrieren wir uns daher auf die Ergebnisse einer Studie mit 2.962 Teilnehmerinnen [4]. In der folgenden Grafik siehst Du den Prozentsatz der Frauen ohne bekannte Fruchtbarkeitsprobleme, die innerhalb von sechs und zwölf Zyklen schwanger wurden:
Aus der Grafik geht deutlich hervor, dass das Alter die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft beeinflusst: In den Zwanzigern und frühen Dreißigern sind die Prozentsätze höher, in den späten Dreißigern und Vierzigern hingegen niedriger. Jetzt, wo Du eine klare Vorstellung davon hast, wie sich das Alter auf die weibliche Fruchtbarkeit auswirkt, lass uns die Einzelheiten genauer unter die Lupe nehmen!
Die Chancen, in Deinen Zwanzigern schwanger zu werden
In unseren Zwanzigern sind wir in der Regel am fruchtbarsten. Laut dem American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG) liegt die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, in jedem einzelnen Menstruationszyklus in unseren Zwanzigern bei etwa 25 % [5].
Die Studie zeigt, dass in den frühen Zwanzigern (21–24 Jahre) fast 57 % der Frauen innerhalb von sechs Menstruationszyklen schwanger wurden, während 71 % innerhalb von 12 Zyklen schwanger wurden [4]. Diese Zahlen stiegen in den mittleren bis späten Zwanzigern sogar noch etwas an. Frauen zwischen 25 und 27 hatten die höchsten Chancen, innerhalb von zwölf Monaten schwanger zu werden (79 %), und in der Altersgruppe von 28 bis 30 war die Wahrscheinlichkeit am größten, innerhalb von sechs Zyklen schwanger zu werden (62 %).
Fazit: In unseren Zwanzigern haben wir gute Chancen, schwanger zu werden, und statistisch gesehen ist die durchschnittliche Zeit bis zur Schwangerschaft in diesem Alter am kürzesten. Aber wie gesagt, jeder ist anders, also mach Dir keine Sorgen, wenn es nicht gleich klappt.
Die Chancen, in Deinen Dreißigern schwanger zu werden
In den Dreißigern, vor allem Anfang dreißig, ist die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, immer noch hoch und ähnelt ziemlich der in den Zwanzigern, auch wenn sie langsam etwas abnimmt. Ab Mitte dreißig steigt sie dann wieder an [5].
Die Studie ergab, dass im Alter zwischen 31 und 33 Jahren 61 % der Frauen innerhalb von sechs Zyklen schwanger wurden und 77 % innerhalb von zwölf Zyklen [4]. In der Altersgruppe der 34- bis 36-Jährigen lagen diese Zahlen etwas niedriger: Dort wurden 56 % innerhalb von sechs Zyklen schwanger und 75 % innerhalb von zwölf Zyklen.
Ein noch deutlicherer Rückgang der Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, war Ende der Dreißiger zu beobachten. Im Alter zwischen 37 und 39 Jahren wurden 46 % innerhalb von sechs Zyklen schwanger und 67 % innerhalb von zwölf Zyklen [4].
Insgesamt kann es in den Dreißigern etwas länger dauern, schwanger zu werden, als in den Zwanzigern (vor allem gegen Ende dieses Jahrzehnts), aber die Chancen stehen immer noch gut, dass Du innerhalb eines Jahres schwanger wirst. Wenn Du jedoch Ende dreißig bist, bekannte Fruchtbarkeitsprobleme hast oder es schon seit über einem Jahr erfolglos versuchst, ist es ratsam, mit Deinem Arzt oder Deiner Ärztin zu sprechen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Dir helfen können.
Die Chancen, in Deinen Vierzigern schwanger zu werden
Die Fruchtbarkeitsraten sinken in unseren Vierzigern noch weiter. Schätzungen zufolge ist die Wahrscheinlichkeit, in einem einzelnen Menstruationszyklus schwanger zu werden, mit vierzig auf 5–10 % gesunken (im Vergleich zu 25 % in unseren Zwanzigern) [6, 7].
Diese Zahlen klingen vielleicht beunruhigend, aber viele Frauen können in diesem Alter immer noch schwanger werden. Um auf die Studie zurückzukommen: Etwa 28 % der Frauen zwischen 40 und 45 werden innerhalb von sechs Zyklen schwanger, während fast 56 % innerhalb von zwölf Zyklen schwanger werden [4]. Allerdings ist es wichtig anzumerken, dass diese Studie nur Frauen untersuchte, die keine Probleme mit ihrer Fruchtbarkeit hatten. Mit zunehmendem Alter treten Erkrankungen wie Myome, die die Fruchtbarkeit beeinträchtigen können, nämlich häufiger auf [5].
Wenn Du über 40 bist und schwanger werden möchtest, ist es ratsam, Dich an Deinen Arzt oder Deine Ärztin zu wenden, damit Du bei Bedarf sofort Hilfe bekommst.
Alter und SchwangerschaftsverlustDie Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, ist nicht das Einzige, was vom Alter beeinflusst wird. Mit zunehmendem Alter steigt auch das Risiko einer Fehlgeburt. Eine große norwegische Studie, die über 420.000 Schwangerschaften umfasste, ergab, dass Frauen in ihren Zwanzigern ein Risiko von etwa 10 % für eine Fehlgeburt haben [8]. Diese Zahl steigt dann ab Anfang dreißig an, und im Alter von 45 Jahren liegt das Risiko bei über 50 %. Ein Schwangerschaftsverlust ist ein sensibles Thema, das mit Vorurteilen behaftet ist. Wir finden aber, dass es wichtig ist, offen darüber zu sprechen. Wenn Du einen Schwangerschaftsverlust erlebt hast, solltest Du wissen, dass Du nicht allein bist, egal wie Du damit umgehst. Dein Arzt oder Deine Ärztin kann Dir auch mit Informationen weiterhelfen, wenn Du Fragen hast oder Dir Sorgen wegen eines Schwangerschaftsverlusts machst. |
Warum nimmt die Fruchtbarkeit ab, je älter wir werden?
Der Menstruationszyklus und insbesondere der Eisprung bilden den Kern der weiblichen Fruchtbarkeit. Während des Eisprungs wird eine Eizelle aus den Eierstöckenund wandert durch die Eileiter, wo sie von Spermien befruchtet werden kann, was zu einer Schwangerschaft führt. Unsere „fruchtbaren Jahre“ beginnen, wenn wir in der Pubertät mit dem Eisprung anfangen. Mit Erreichen der Menopause sind wir dann endgültig nicht mehr fruchtbar.
Unsere Fruchtbarkeit hängt also eng mit unseren Eizellen zusammen, sowohl mit der Anzahl als auch mit ihrer Qualität. An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass es immer zwei braucht, um schwanger zu werden. Auch bei Männern können sowohl das Alter als auch der Lebensstil ihre Fähigkeit zur Zeugung beeinflussen [9]
Die Eierstockreserve
Wusstest Du, dass Du bereits bei der Geburt alle Deine Eizellen hast? Die genaue Anzahl der Eizellen, mit der wir geboren werden, variiert stark von Frau zu Frau. Eine gängige Schätzung geht jedoch davon aus, dass wir mit zwischen einer und zwei Millionen Eizellen zur Welt kommen [10]. Dies wird als Eierstockreserve oder, einfacher ausgedrückt, als Eizellenreserve bezeichnet.
Wenn wir die Pubertät erreichen, ist die Eizellreserve bereits auf etwa 3–500.000 Eizellen gesunken, und ab diesem Zeitpunkt nimmt sie weiterhin um etwa 1.000 Eizellen pro Monat ab [11, 10]. Es mag etwas beunruhigend klingen, dass wir jeden Monat 1.000 Eizellen „verlieren“, aber das ist ein völlig natürlicher Vorgang in unserem Körper.
Während eines typischen Zyklus reift nur eine Eizelle so weit heran, dass sie beim Eisprung tatsächlich freigesetzt wird [12]. Die übrigen Eizellen, die sich zur gleichen Zeit in der Reifungsphase befanden, aber nicht für den Eisprung „ausgewählt“ wurden, werden vom Körper wieder resorbiert und gehen dabei verloren. Gelegentlich kann es auch zu einer Hyperovulation kommen (wenn mehr als eine Eizelle freigesetzt wird), was bei einer Befruchtung zu zweieiigen Zwillingen führt.
Die Geschwindigkeit, mit der die Eizellen verloren gehen, nimmt ab Mitte dreißig zu. Das ist einer der Hauptgründe, warum unsere Fruchtbarkeit in diesem Alter schneller abnimmt. Im Alter von 37 Jahren haben wir schätzungsweise noch etwa 25.000 Eizellen, und wenn wir die Wechseljahre erreichen, sind nur noch 1.000 Eizellen übrig [11].
Die Qualität der Eizellen
Nicht nur die Anzahl der Eizellen beeinflusst die Fruchtbarkeit, sondern auch ihre Qualität. Schließlich haben wir zwar mehrere Hunderttausend Eizellen, wenn wir die Pubertät erreichen, aber wir haben in unserem ganzen Leben nur etwa 450 Eisprünge [13].
Nicht alle Eizellen können befruchtet werden. Mit zunehmendem Alter haben wir auch weniger hochwertige Eizellen übrig, weshalb bei älteren Frauen ein höheres Risiko für Chromosomenanomalien und Fehlgeburten besteht [5, 14]. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass während der Schwangerschaft Komplikationen auftreten, wie zum Beispiel eine Präeklampsie. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ältere Frauen im Allgemeinen mehr gesundheitliche Probleme haben [5].
Wir wissen, dass das ein beängstigendes Thema sein kann, aber es ist nicht alles nur düster und trostlos. Immer mehr Frauen können in ihren späten Dreißigern und Vierzigern eine gesunde Schwangerschaft erleben, denn es reicht schon, dass ein Spermium eine gesunde Eizelle erreicht, damit eine Schwangerschaft zustande kommt. Fortschritte bei den Fertilitätsbehandlungen und der Technologie helfen uns zudem dabei, später im Leben schwanger zu werden, als es früher möglich war.
Wie das Alter die Fruchtbarkeit von Männern beeinflusst
Wenn es um Fruchtbarkeit und Alter geht, liegt der Fokus oft darauf, dass die Fruchtbarkeit von Frauen mit zunehmendem Alter abnimmt. Männer hingegen sind noch bis ins hohe Alter in der Lage, Frauen zu schwängern. Es gibt keine feste Altersgrenze – manche Männer werden sogar noch mit über 70 Jahren Vater [6].
Schätzungen zufolge liegt jedoch in etwa einem Drittel der Fälle, in denen ein Paar Schwierigkeiten hat, schwanger zu werden, das Problem bei dem Mann (während in einem Drittel der Fälle die Frau betroffen ist und ein weiteres Drittel auf unbekannte Ursachen oder eine Kombination aus beidem zurückzuführen ist) [15].
Das Alter wirkt sich auch auf die Fruchtbarkeit von Männern aus, allerdings nicht so stark wie bei Frauen. Zudem ist weniger klar, ab welchem Alter genau sich diese Auswirkungen bemerkbar machen. Studien haben gezeigt, dass die Spermienqualität mit zunehmendem Alter des Mannes abnimmt, darunter die Anzahl der Spermien im Ejakulat, die Beweglichkeit der Spermien und ihre Form [16]. Auch wenn ältere Männer oft noch fruchtbar sind, wirkt sich das Alter des männlichen Partners doch auf die Chancen der Partnerin aus, schwanger zu werden. Mit zunehmendem Alter des Mannes kann es länger dauern, bis eine Schwangerschaft eintritt.
Wichtig ist auch, dass andere Faktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum, Ernährung und Bewegung ebenfalls die Spermienqualität beeinflussen können [9].
In welchem Alter bist Du am fruchtbarsten?
Statistisch gesehen sind wir in unseren Zwanzigern und frühen Dreißigern am fruchtbarsten [5]. In diesem Alter haben wir noch viele Eizellen in der Eierstockreserve, und ein großer Teil davon ist gesund. Die Mehrheit der Frauen wird in diesem Alter innerhalb eines Jahres schwanger, wenn sie es versuchen [4].
Nicht jeder ist in den Zwanzigern bereit, Eltern zu werden. Auch wenn wir in diesem Alter körperlich bereit sind, Kinder zu bekommen, gibt es viele Gründe, warum man sich entscheiden könnte, noch zu warten. Trotzdem lohnt es sich, zu wissen, was Dich erwartet, wenn Du in verschiedenen Altersstufen versuchst, schwanger zu werden, damit Du entsprechend planen kannst, wenn Du weißt, dass Du Kinder haben möchtest.
Ab wann nimmt die Fruchtbarkeit ab?
Unsere Fruchtbarkeit beginnt in den Dreißigern, etwa ab 32 Jahren, langsam abzunehmen [11]. Um das 35. Lebensjahr herum nimmt unsere Eizellreserve dann deutlich schneller ab.
Auch wenn unsere Eizellreserve Ende dreißig abnimmt, kannst Du trotzdem schwanger werden, solange Du einen Eisprung hast. Viele Frauen bekommen auch nach dem 35. Lebensjahr noch Kinder. Es kann nur etwas länger dauern. Außerdem gibt es Möglichkeiten, die bei Schwangerschaftsproblemen helfen können (mehr dazu weiter unten). Wende Dich an Deinen Arzt oder Deine Ärztin, um zu erfahren, welche Alternativen es gibt.
Kannst Du Deine Fruchtbarkeit in jedem Alter steigern?
Die Auswirkungen des Alters auf die Fruchtbarkeit lassen sich nicht wirklich bekämpfen. Wir können nicht verhindern, dass die Anzahl unserer Eizellen mit der Zeit abnimmt. Unsere Chancen auf eine Schwangerschaft sinken ganz natürlich, je älter wir werden, unabhängig davon, wie gesund wir insgesamt sind. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, die dabei helfen können, schwanger zu werden:
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In-vitro-Fertilisation (IVF): Bei der IVF bekommst Du Hormone, um Deine Eierstöcke anzuregen, sodass mehr Eizellen heranreifen als bei einem normalen Menstruationszyklus üblich. Die Eizellen werden dann entnommen und im Labor befruchtet. Die Embryonen werden später in Deine Gebärmutter eingesetzt. Die IVF kann eine wirksame Behandlung mit hohen Erfolgsraten sein (etwa 39 % bei Frauen unter 35) [17]. Ein weit verbreiteter Irrtum ist jedoch, dass die IVF dem Altern vollständig entgegenwirken kann. Daher solltest Du Dir bewusst sein, dass die Erfolgsrate der IVF mit zunehmendem Alter ebenfalls sinkt.
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Eizellspende: Eine IVF mit gespendeten Eizellen kann eine Option sein, wenn Du aus irgendeinem Grund nicht Deine eigenen Eizellen verwenden kannst. Die Verwendung von gespendeten Eizellen einer jüngeren Frau kann die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft bei einer IVF erhöhen [6]. Bei einer Eizellspende werden Eizellen der Spenderin entnommen und befruchtet (genau wie beim normalen IVF-Verfahren). Die Empfängerin nimmt Hormone ein, um die Gebärmutter auf den Embryotransfer vorzubereiten.
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Eizellen einfrieren: Das ist eine immer beliebtere Methode, um die fruchtbaren Jahre zu verlängern, und wird manchmal auch als „soziales Einfrieren von Eizellen“ bezeichnet [18]. Während eines Zyklus zur Eizellenkryokonservierung bekommst Du Hormone, um Deine Eierstöcke anzuregen, sodass mehr Eizellen als üblich heranreifen. Diese Eizellen werden dann entnommen, um sie einzufrieren und aufzubewahren, bis Du bereit bist, sie zu nutzen. Die Eizellenkryokonservierung kann kostspielig sein, und die Einnahme von Hormonen zur Stimulation der Eierstöcke birgt gewisse Risiken. Daher ist sie nicht für jeden geeignet.
Welche Behandlungsmöglichkeiten Dir zur Verfügung stehen, hängt von Deinen individuellen Umständen ab. Wende Dich daher unbedingt an Deinen Arzt oder Deine Ärztin, wenn Du Fragen zu Deiner Fruchtbarkeit oder zu einer der hier aufgeführten Behandlungen hast, damit Du die richtige Hilfe bekommst.
Kannst Du Deine Chancen, natürlich schwanger zu werden, verbessern?
„Du kannst weder Dein Alter ändern noch die Zeit zurückdrehen, aber das ist nicht das Einzige, was unsere Fruchtbarkeit beeinflusst. Ich sage immer gern, dass alle unsere Zellen gemeinsam altern. Wir bekommen Falten und Rückenschmerzen, und auch unsere Eizellen werden älter. Die gleichen Faktoren, die Dich gesund halten, können auch dazu beitragen, Deine Eizellenqualität zu verbessern. Umgekehrt sind die Faktoren, die Entzündungen verursachen, schädlich und führen zu einer erhöhten Rate an Zellschäden in unseren Eizellen. Deshalb empfehle ich immer, die Faktoren zu beachten, die Du beeinflussen kannst, um Entzündungen einzudämmen und Deine Eizellenqualität auf die Dir mögliche Weise zu verbessern: Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stressbewältigung und die Vermeidung von Giftstoffen“, sagt Dr. Natalie Crawford, Mitglied des medizinischen Beirats von Natural Cycles.
Schauen wir uns einige Möglichkeiten an, wie Du Deine Chancen auf eine Schwangerschaft verbessern kannst:
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Ernährung & Bewegung: Auch wenn die Forschung auf diesem Gebiet noch begrenzt ist, kann sich eine gesunde Lebensweise und ein gesundes Gewicht durch Ernährung und Bewegung positiv auf die Fruchtbarkeit auswirken [9]. Achte auf nährstoffreiche Lebensmittel mit einem ausgewogenen Verhältnis aus Kohlenhydraten, gesunden Fetten, Eiweiß und Ballaststoffen und versuche, regelmäßig Sport zu treiben.
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Alkohol reduzieren: Untersuchungen haben ergeben, dass der Konsum großer Mengen Alkohol die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen kann. Auch wenn dieses Thema noch nicht ausreichend erforscht ist, um genau zu sagen, ab welchen Mengen dies der Fall ist, haben Studien gezeigt, dass der Konsum von so viel Alkohol, dass man einen Kater bekommt, die Chancen auf eine Schwangerschaft verringern kann [9]. Jede Frau ist anders, und auch wenn Du wahrscheinlich trotzdem ab und zu gerne mal ein Gläschen genießen kannst, ist es ratsam, Deinen Alkoholkonsum einzuschränken, während Du versuchst, schwanger zu werden.
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Nicht rauchen: Rauchen steht allgemein in Zusammenhang mit geringerer Fruchtbarkeit. Einige Studien zeigen, dass es zu einem schnelleren Rückgang der ovariellen Reserve führen kann [9].
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Umgang mit Stress: Es gibt Forschungsergebnisse, die darauf hindeuten, dass Stress sich negativ auf unsere Fruchtbarkeit auswirken kann [9] . Wenn Du also Deinen Stresspegel senkst, kann das helfen, Deine Chancen zu erhöhen. Wir wissen, dass das nicht immer einfach ist, und der Versuch, schwanger zu werden, kann an sich schon stressig sein, aber versuch, nachsichtig mit Dir selbst zu sein und Wege zu finden, neue Energie zu tanken, die für Dich funktionieren – sei es ein Spaziergang in der Natur oder einfach ein paar Minuten, in denen Du Dich auf Deine Atmung konzentrierst.
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Lerne Deinen Menstruationszyklus kennen: Wusstest Du, dass Du nicht rund um die Uhr fruchtbar bist? Tatsächlich kannst Du nur während eines sechs Tage langen Fruchtbarkeitsfensters in jedem Zyklus schwanger werden, also an den fünf Tagen vor dem Eisprung und am Tag des Eisprungs selbst. Deshalb ist es entscheidend, den Geschlechtsverkehr auf diese fruchtbaren Tage abzustimmen, wenn Du schwanger werden möchtest. Durch das Beobachten Deiner Periode und anderer Fruchtbarkeitsanzeichen, wie zum Beispiel <l:style7>Zervixschleim</l:style7>, Muttermundposition, Luteinisierendes Hormon (LH) oder Basaltemperatur geben Aufschluss darüber, wann Du fruchtbar bist, sodass Du den Geschlechtsverkehr entsprechend planen kannst.
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Nutze Natural Cycles: Unser temperaturbasierter Algorithmus übernimmt die Arbeit für Dich und ermittelt Dein fruchtbares Zeitfenster, damit Du weißt, an welchen Tagen Du in jedem einzelnen Menstruationszyklus die höchsten Chancen auf eine Schwangerschaft hast. Miss einfach Deine Temperatur mit einem unserer integrierten Geräte, gib Deine Periodendaten und optional Ovulationstests ein – den Rest erledigt die NC°-App! Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass Paare, die NC° Plan Pregnancy zur Empfängnis nutzen, im Durchschnitt drei Zyklen benötigen, um schwanger zu werden [19].
Auch wenn wir all diese Tipps im Hinterkopf behalten, ist uns bewusst, dass der Weg zur Schwangerschaft bei jeder Frau anders aussieht. Wir wissen, dass man sich schnell Sorgen macht, wenn es nicht sofort klappt. Es ist aber ganz normal, dass es eine Weile dauert, schwanger zu werden, selbst wenn Du alle Empfehlungen befolgst. Wenn Du aus irgendeinem Grund besorgt bist, zögere nicht, Dich an Deinen Arzt oder Deine Ärztin zu wenden, der oder die Dir individuelle Ratschläge geben kann. Und auch wenn das leichter gesagt als getan ist: Versuch, Dich nicht zu sehr zu stressen.
Wann Du Dir medizinische Hilfe holen solltest
Da es also ganz normal ist, dass es eine Weile dauert, bis man schwanger wird, wann solltest Du Dich an Deinen Arzt oder Deine Ärztin wenden? Die Empfehlungen unterscheiden sich ein wenig je nach Alter und Wohnort. Wenn Du unter 35 bist und keine bekannten Fruchtbarkeitsprobleme hast, wird normalerweise empfohlen, es ein Jahr lang auf eigene Faust zu versuchen, bevor Du Dich an Deinen Arzt oder Deine Ärztin wendest [7]. Wenn Du über 35 bist, wird empfohlen, es sechs Monate lang zu versuchen.
Es gibt jedoch auch einige Ausnahmen, bei denen Du Dich früher an Deinen Arzt oder Deine Ärztin wenden solltest [11]. Wenn Du über 40 bist oder eine Erkrankung hast, die die Fruchtbarkeit beeinträchtigen könnte (wie PCOS oder Endometriose), solltest Du Dich gleich zu Beginn Deines Kinderwunsches an Deinen Arzt oder Deine Ärztin wenden, um so schnell wie möglich die richtige Unterstützung zu erhalten.
Werde schneller schwanger mit Natural Cycles
Bei der Fülle an Informationen und Ratschlägen rund um die Schwangerschaftsplanung kann man leicht den Überblick verlieren, wenn man sich die verschiedenen Empfehlungen, Statistiken und Schwangerschaftserfolgsraten ansieht. Wir bei Natural Cycles sind der Meinung, dass jeder die Informationen haben sollte, die er braucht, um seine eigene Fruchtbarkeitsreise selbst in die Hand zu nehmen. NC° Plan Pregnancy kann dabei helfen. Die App zeigt Dir anhand Deiner individuellen Zyklusdaten, an welchen Tagen Du in jedem Zyklus die höchsten Chancen auf eine Schwangerschaft hast. Wir haben bereits über 160.000 Paaren zu einer Schwangerschaft verholfen. Probier doch einfach mal aus, ob Natural Cycles das Richtige für Dich ist!
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