Empfängnisverhütung: Es kann keine Universallösung geben

Studien haben gezeigt, dass Frauen dazu tendieren, Verhütungsmethoden nicht ordnungsgemäß zu nutzen und langfristig beizubehalten, wenn diese nicht ihren persönlichen Präferenzen entsprechen – was das Risiko einer ungeplanten Schwangerschaft erhöhen kann.1 Durch die Erweiterung des vorhandenen Angebots können mehr Frauen eine Verhütungsmethode finden, die wirklich zu ihnen passt.

Frauen sind so individuell wie ihre Bedürfnisse, daher ist die Verhütungsmethode, die für eine Frau geeignet erscheint, möglicherweise nicht optimal für eine andere. Jede Verhütungsmethode hat ihre Vor- und Nachteile. Es gibt keine Universallösung. Aus diesem Grund sollten Frauen alle verfügbaren Optionen mit ihrem Arzt besprechen können, um eine fundierte Entscheidung zu treffen, wobei sie sowohl die Vorteile (wie etwa die zusätzlichen Gesundheitsnutzen) als auch die Nachteile und möglichen Nebenwirkungen abwägen müssen.

Darüber hinaus ändern sich die Bedürfnisse einer Frau hinsichtlich des Empfängnisschutzes während ihrer reproduktionsfähigen Lebenszeit. Dabei können sich sowohl die Wahl ihres Verhütungsmittels als auch ihre Ansichten hinsichtlich der Art der Verwendung je nach Lebensstil, Erfahrung und persönlichen Vorlieben ändern.

Während viele Frauen hormonelle Verhütungsmethoden anwenden und mit ihrer Wahl zufrieden sind, gibt es zahlreiche Frauen, die sich aus verschiedenen Gründen entscheiden, von der Pille und anderen kurz- und langzeitigen hormonellen Verhütungsmitteln Abstand zu nehmen.2

Die Bedürfnisse einer Frau hinsichtlich des Empfängnisschutzes ändern sich im Laufe ihrer reproduktionsfähigen Lebenszeit. Dabei können sich sowohl die Wahl ihres Verhütungsmittels als auch ihre Ansichten hinsichtlich der Art der Verwendung je nach Lebensstil, Erfahrung und persönlichen Vorlieben ändern.

Natural Cycles kann für diese Frauen eine geeignete Option sein, da es sich dabei um eine leicht zu bedienende und bei typischer Verwendung 93 Prozent wirksame Methode der natürlichen Empfängnisverhütung handelt. Natural Cycles bietet Frauen neben den visualisierten Mustern ihres Zyklus, die täglich aktualisiert werden, weitere persönliche Gesundheitsinformationen, die ein besseres Verständnis  ihres Körpers und ihrer Fruchtbarkeit ermöglichen.

Wie bei allen Verhütungsmethoden gibt es auch bei Natural Cycles Gebrauchshinweise, die es zu beachten gilt. Der wichtigste ist, dass Paare an „roten“ Tagen (fruchtbaren Tagen) entweder ein mechanisches Verhütungsmittel verwenden oder auf Sex verzichten müssen. Darüber hinaus muss die Frau dazu bereit sein, morgens regelmäßig ihre Temperatur zu messen. Des Weiteren schützt die App nicht vor sexuell übertragbaren Infektionen (STIs).

Vorteile von Natural Cycles

Verwendung eines Empfängnisschutzes nur bei Bedarf

Natural Cycles analysiert den Zyklus einer Frau und sagt ihr, wann sie verhüten sollte und wann sie größere sexuelle Freiheit ohne Empfängnisschutz mit ihrem Partner genießen kann.

Eine Frau kann zusätzliche Daten in die App eingeben wie beispielsweise den Wert ihres luteinisierenden Hormons (LH) oder die Tage, an denen sie Geschlechtsverkehr hatte. LH-Werte, die per Urintest mit einem Teststreifen (auch als Ovulationstest oder LH-Test bekannt) ermittelt werden, können die Ermittlung des fruchtbaren Fensters  erleichtern. Dies unterstützt wiederum die Bestimmung einer höheren Anzahl an „grünen” Tagen, ist jedoch für die Berechnungen des Algorithmus zur Bestimmung der fruchtbaren Tage nicht zwingend notwendig.

Auf einen Blick: Vor- und Nachteile

+

  • Leicht zu bedienen, natürlich und bei typischer Verwendung 93 Prozent wirksam
  • Deckt den medizinischen Bedarf an einer natürlichen wirksamen Methode der Empfängnisverhütung
  • Verhilft Frauen zu einem besseren Verständnis ihres Körpers und ihres Zyklus
  • Keine hormonbedingten Nebenwirkungen
  • Nicht-invasiv
  • Bietet personalisierte Informationen zur Fruchtbarkeit
  • Daten können auch verwendet werden, um die Empfängnis zu erleichtern, falls ein Kinderwunsch aufkommt
  • Keine Einschränkungen in Bezug auf religiöse Überzeugungen
  • Kann nützliche Informationen liefern, die dem Arzt dabei helfen, etwaige Erkrankungen zu diagnostizieren

  • Weniger wirksam als reversible Langzeitkontrazeptiva (z. B. Implantate, Intrauterinsysteme)
  • Kein Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen (STI)
  • Morgendliche Messung der Körpertemperatur erforderlich
  • Das Paar muss bereit sein, an fruchtbaren Tagen zusätzlichen Empfängnisschutz zu verwenden bzw. abstinent zu bleiben
  • Kein hormonbedingter Nutzen für diagnostizierte Erkrankungen wie Endometriose und Hypermenorrhoe oder für die Blutungs- und Zykluskontrolle

 


1Madden T., et al. Am J Obstet Gynecol. 2015;213(1):46.e1–46.e6
2Pallone, J., et al. Am Board Fam Med. 2009 Mar-Apr;22(2):147-57