Illustration des Gebärmutterhalses

Muttermundpositionen: Was sie bedeuten und wie Du Deinen Muttermund tastest

Geschrieben von

Faktengeprüft von
Dr. Eleonora Benhar, PhD

Dr. Eleonora Benhar, PhD

Als VP für Wissenschaft und Daten bei Natural Cycles leitet Eleonora Benhar ein Team, das zur Frauengesundheit forscht und Algorithmen entwickelt. Nach ihrem Wechsel von der Physik zur Fruchtbarkeit promovierte sie in Teilchenphysik an der Universität Genf und arbeitete am CERN. Anschließend war sie als Postdoktorandin an der Yale University tätig, bevor sie zu Natural Cycles kam.
, VP of Science & Data bei Natural Cycles
Entspricht der NC° Editorial Policy

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 Bei Natural Cycles ist es unsere Mission, Dich mit dem Wissen zu stärken, das Du brauchst, um Deine Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Bei Cycle Matters erstellen wir faktengeprüfte, von Expertinnen und Experten verfasste Inhalte, die diese Themen einfühlsam und leicht verständlich aufbereiten. Mehr dazu...

Wichtige Punkte:

  • Von der Menstruation über die Befruchtung bis hin zur Schwangerschaft hat Dein Muttermund viele Funktionen und spielt eine wesentliche Rolle für Deine reproduktive Gesundheit

  • Im Laufe Deines Menstruationszyklus können sich die Lage und die Beschaffenheit Deines Muttermunds verändern. Wenn Du Dich mit diesen Veränderungen vertraut machst, lernst Du vielleicht, Deinen Körper besser zu verstehen

  • Regelmäßige gynäkologische Untersuchungen, Screenings und eine gute Vorsorge helfen Dir, die Gesundheit Deines gesamten Gebärmutterhalses zu erhalten

Hast Du gewusst, dass sich die Position Deines Muttermunds im Laufe Deines Zyklus verändert? Wenn Du versuchst, schwanger zu werden, kann Dir die Position Deines Muttermunds wichtige Hinweise darauf geben, wie fruchtbar Du gerade bist. Mach es Dir also bequem, und wir schauen uns gemeinsam an, wie Du selbst nachsehen und die Veränderungen Deines Muttermunds kennenlernen kannst, was diese Veränderungen bedeuten und welche wichtigen Tipps es gibt, um die Gesundheit Deines Muttermunds optimal zu erhalten.

Was (und wo) ist Dein Muttermund?

Das Wichtigste zuerst: Wenn Du noch nie wirklich über Deinen Muttermund nachgedacht hast – und viele von uns haben das nicht –, weißt Du vielleicht gar nicht, wo er sich befindet. 

Zur besseren Verständlichkeit schauen wir uns den Ursprung des Wortes einmal an. Der lateinische Begriff für Gebärmutterhals oder Muttermund lautet cervix uteri, was so viel bedeutet wie „Hals der Gebärmutter“. Dein Muttermund ist ein muskulöses Organ, das sich am unteren Teil der Gebärmutter befindet und Deine Vagina mit der Gebärmutter verbindet. Er ist rund und hat in der Mitte ein kleines Loch, wodurch er ein bisschen wie ein Donut oder ein kleines, fleischiges O aussieht. Normalerweise hat er einen Durchmesser von etwa zweieinhalb Zentimetern. Seine Lage kann sich je nachdem ändern, in welcher Phase Deines Menstruationszyklus Du Dich befindest. 

Welche Aufgabe hat Dein Muttermund?

Dein Muttermund mag wie ein geheimnisvoller Teil Deiner Anatomie wirken, spielt aber eine wesentliche Rolle für Deine reproduktive Gesundheit. Im Grunde ist er wie ein dynamisches Tor am Eingang zu Deiner Gebärmutter, durch die das Menstruationsblut abfließen kann. Außerdem hilft er Spermien beim Eindringen während des Eisprungs und dient als Barriere gegen Infektionen. Aber das ist noch nicht alles – er unterstützt auch eine gesunde Schwangerschaft und Geburt [1,2].

Dein Muttermund hat viele wichtige Funktionen – schauen wir sie uns genauer an.

  • Produziert Zervixschleim: Der als Schutzbarriere dient und verhindert, dass Bakterien und Krankheitserreger in die Gebärmutter gelangen. Während des größten Teils des Menstruationszyklus ist der Schleim dickflüssig und der Muttermund bleibt geschlossen und fest, was zusätzlichen Schutz bietet.

  • Durchgang für Spermien: Rund um den Eisprung wirdZervixschleim dünnflüssiger und glitschig, damit Spermien leichter in die Gebärmutter zur Befruchtung gelangen können. Gleichzeitig wird der Muttermund weicher und öffnet sich leicht, um den Spermien den Weg zu erleichtern.

  • Schützt in der Schwangerschaft: In der Schwangerschaft verdickt sich der Zervixschleim zu einem Schleimpfropf, der den Muttermund fest verschließt und das wachsende Baby vor Infektionen schützt.

  • Geburtskanal: Wenn die Geburt näher rückt, wird der Muttermund weicher, verkürzt sich und öffnet sich schließlich, damit Dein Baby durch den Geburtskanal zur Welt kommen kann.

  • Veränderungen während der Menstruation: Während Deiner Periode senkt sich der Muttermund, wird fester und seine Öffnung weitet sich leicht, damit das Menstruationsblut und andere Flüssigkeiten aus der Gebärmutter abfließen können.

Warum verändert Dein Muttermund seine Position?

Veränderungen der Lage Deines Muttermunds hängen mit den verschiedenen Phasen Deines Menstruationszyklus zusammen sowie mit hormonellen Veränderungen, die zum Beispiel durch eine Schwangerschaft verursacht werden.

Wenn Du Dich auf die Lage und Beschaffenheit Deines Muttermunds einstellst, kannst Du besser verstehen, in welcher Phase Deines Zyklus Du Dich befindest. Das kann hilfreich sein, wenn Du Deinen Eisprung verfolgst, schwanger werden möchtest oder einfach nur wissen möchtest, wie Dein Körper funktioniert [3].

So überprüfst Du die Position Deines Muttermunds

Bevor wir uns mit den verschiedenen Positionen des Muttermunds während Deines Zyklus beschäftigen, ist es wichtig, dass Du weißt, wie Du ihn findest. 

Du kannst Deinen Muttermund zu Hause ganz einfach mit den Fingern abtasten. Das klappt allerdings nicht bei jeder. Wenn Du einen langen Scheidenkanal hast, kommst Du vielleicht nicht bis zum Muttermund. Außerdem liegt der Muttermund während des Eisprungs etwas höher als sonst. Aber Du weißt erst, ob Du den Muttermund ertasten kannst, wenn Du es versuchst. Hier ist also eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Untersuchen Deines Muttermunds.

  1. Wasch Dir gründlich die Hände. Das ist superwichtig, denn Du willst schließlich keine fiesen Bakterien einschleppen. Wenn Du eine Pilzinfektion oder Harnwegsinfektion hast, solltest Du warten, bis die Infektion abgeklungen ist, bevor Du Deinen Muttermund untersuchst.

  2. Such Dir eine bequeme Position. Für die meisten Frauen ist das eine ähnliche Haltung wie beim Einführen eines Tampons oder einer Menstruationstasse, also zum Beispiel auf der Toilette sitzend, in der Hocke oder im Stehen mit einem Bein auf dem Rand der Toilette oder der Badewanne.

  3. Führe Deinen Zeige- oder Mittelfinger so weit wie möglich nach oben in Deine Vagina ein. Richte ihn nach oben und nach hinten, in dieselbe Richtung, in die Du auch einen Tampon einführen würdest.

  4. Finde Deinen Muttermund! Deine Scheide sollte sich weich und schwammartig anfühlen, Dein Muttermund ist jedoch fester. Wenn Du gerade keinen Eisprung hast, sollte es ziemlich einfach sein, Deinen Muttermund zu finden.

  5. Achte darauf, wie er sich anfühlt. Vielleicht möchtest Du die Antworten auf die folgenden Fragen notieren, um die Position Deines Muttermunds Tag für Tag festzuhalten:

  • Fühlt er sich weich oder fest an? Im fruchtbarsten Zeitraum sollte er sich am weichsten anfühlen. Manche vergleichen das Gefühl eines weichen, fruchtbaren Muttermunds mit dem von Lippen, während er sich außerhalb des Eisprungs eher wie die harte Nasenspitze anfühlen kann.

  • In welcher Position befindet er sich? Darauf, was die verschiedenen Positionen bedeuten, kommen wir gleich.

  • Ist er offen oder geschlossen? Dein Muttermund öffnet sich kurz vor dem Eisprung und erneut während der Menstruation. Mach Dir keine Sorgen, wenn er sich immer offen anfühlt. Wenn Du schon einmal entbunden hast oder eine Fehlgeburt hattest, schließt sich Dein Muttermund möglicherweise nie ganz.

Es kann ein bisschen Übung erfordern, Deinen Muttermund zu finden. Die ersten paar Male solltest Du es vielleicht versuchen, wenn Du keinen Eisprung hast. Dann ist es einfacher, ihn zu finden, und Du bekommst ein besseres Gefühl dafür, wonach Du suchst.

Nachdem Du Sex hattest, solltest Du Deinen Muttermund nicht überprüfen, da er sich je nach Grad Deiner sexuellen Erregung verschieben kann und Du so kein genaues Bild bekommst. Am besten gewöhnst Du Dir an, ihn jeden Tag zur gleichen Zeit und in derselben Position zu überprüfen.

Positionen des Muttermunds während Deines Zyklus

Welche verschiedenen Positionen nimmt Dein Muttermund im Laufe Deines Zyklus ein – und was kann Dir das verraten?

Position des Muttermunds während des Eisprungs

Wenn Du Deinen Eisprung hast, steigt Dein Östrogenspiegel, wodurch sich Deine Gebärmutterschleimhaut verdickt. Dadurch fühlt sich Dein Muttermund weicher an. Außerdem verändert er seine Position und wandert nach oben in die Scheide.

Ein „hoher Muttermund“ bedeutet einfach, dass Dein Muttermund von Natur aus höher in der Scheide sitzt. Ein hoher Muttermund sollte Deine Fähigkeit, schwanger zu werden, nicht beeinträchtigen. Die Höhe und Lage des Muttermunds sind bei jeder Person individuell und können sich sogar im Laufe Deines Zyklus verändern. 

Möglicherweise stellst Du während des Eisprungs auch fest, dass mehr Zervixschleim aus Deinem Muttermund und Deiner Scheide austritt. Dieser Zervixschleim fördert das Überleben der Spermien und kann ein hilfreicher Anhaltspunkt sein, wenn Du versuchst, Dein fruchtbares Zeitfenster zu bestimmen. Wenn Du Natural Cycles nutzt, um eine Schwangerschaft zu planen oder zu verhindern, kannst Du außerdem den Zervixschleim mit der NC°-App verfolgen

Position des Muttermunds nach dem Eisprung

Die Lutealphase ist die zweite Phase des Zyklus, die auf den Eisprung folgt und vor dem Einsetzen der Periode liegt. In dieser Zeit beginnt sich Dein Muttermund wieder nach unten zu bewegen oder „abzusinken“ – wie es umgangssprachlich heißt. Im Durchschnitt sinkt der Muttermund etwa eine Woche bis zehn Tage vor der Menstruation ab, das kann aber von Person zu Person variieren. In den Tagen vor Deiner Periode, wenn Dein Muttermund tiefer in die Scheide absinkt, kannst Du seine Position möglicherweise leichter ertasten. 

Neben dieser veränderten Position wirst Du vielleicht zur gleichen Zeit auch andere körperliche Veränderungen bemerken. Zum Beispiel fühlt sich Dein Muttermund etwas fester an, und Dein Zervixschleim wird allmählich dickflüssiger. Er ist nicht mehr dünn und wässrig, sondern klebriger und sieht möglicherweise trüb aus.

Position des Muttermunds während Deiner Periode

Hast Du Dich schon mal gefragt, warum Dein Muttermund während Deiner Periode so tief liegt? In dieser Phase bleibt Dein Muttermund tief und leicht geöffnet, damit das Menstruationsblut abfließen kann. Während Deiner Periode fühlt sich der Muttermund fest an, und er bleibt auch nach Ende der Periode weiterhin fest und tief. 

So überprüfst Du die Lage Deines Muttermunds in der Frühschwangerschaft

Wenn Du schwanger bist, bleibt Dein Muttermund höher in der Scheide, in einer Position, die der beim Eisprung ähnelt. Auch wie er sich beim Berühren anfühlt, ändert sich in der frühen Schwangerschaft. Das liegt an der erhöhten Durchblutung, wodurch sich der Muttermund weicher anfühlt, ähnlich wie die Oberfläche von Lippen. Die Öffnung des Muttermunds bleibt während der gesamten Schwangerschaft geschlossen, bis Du bereit bist, Dein Kind zur Welt zu bringen. Wenn im Kreißsaal von „Erweiterung“ die Rede ist, ist damit der Muttermund gemeint. Dieser kann sich bei der Geburt auf bis zu 10 Zentimeter dehnen!

Wenn Du versuchst, schwanger zu werden, solltest Du Dich mit den Veränderungen am Muttermund vertraut machen. Das hilft dabei, einen besseren Bezug zu Deinem Körper zu finden und erhöht Deine Chancen, Dein fruchtbares Zeitfenster zu erkennen. Das Erspüren subtiler Veränderungen am Muttermund kann Hinweise darauf geben, ob Du Dich in der frühen Phase einer Schwangerschaft befindest, ist jedoch keine Garantie dafür, dass Du tatsächlich schwanger bist [4]. Veränderungen am Muttermund treten bei jeder Frau in unterschiedlichen Stadien auf und können unterschiedlich interpretiert werden. Daher ist ein Test der beste Weg, um eine Schwangerschaft zu bestätigen. Lies unseren Artikel über den besten Zeitpunkt für einen Schwangerschaftstest, um mehr zu erfahren.

So überprüfst Du die Position Deines Muttermunds in der Spätschwangerschaft

Dein Muttermund bleibt hoch und geschlossen, bis die Geburt fast bevorsteht. Gegen Ende des dritten Trimesters senkt sich Dein Baby und übt Druck auf Deinen Muttermund aus. Das kann dazu führen, dass sich Dein Muttermund verdünnt oder verkürzt (Effacement) und sich öffnet (Dilatation), wenn die Wehen näher rücken. 

Verkürzung und Öffnung des Muttermunds

Die Verkürzung und Öffnung des Muttermunds spielen eine entscheidende Rolle dabei, die Bereitschaft zu Wehen zu signalisieren und die Geburt zu erleichtern. Wenn der Geburtstermin näher rückt, helfen die Verkürzung und Öffnung des Muttermunds dabei, Deinen Körper auf eine vaginale Entbindung vorzubereiten [5]. 

  • Die Verkürzung ist die allmähliche Ausdünnung des Muttermunds. Zur Vorbereitung auf die Geburt wird Dein Muttermund weicher, dünner und kürzer, um den Geburtskanal zu öffnen, damit das Baby hindurchgleiten kann.

  • Die Muttermundöffnung bedeutet, dass sich der Muttermund öffnet. Die Öffnung ist von Person zu Person unterschiedlich und nicht immer ein Zeichen dafür, dass die Wehen einsetzen. Du kannst in den letzten Wochen der Schwangerschaft bereits eine Öffnung von einigen Zentimetern haben, ohne dass die Wehen bereits aktiv sind. Oder die Öffnung des Muttermunds kann sehr schnell voranschreiten und am Tag der Entbindung von null auf 10 Zentimeter ansteigen. 

In der Spätschwangerschaft kann sich auch die Lage der Gebärmutter verändern. Wenn Du eine hinten liegende Gebärmutterhalsposition hast, neigt sich diese nach hinten, während sich eine vorne liegende Gebärmutterhalsposition nach vorne neigt. Bei Frauen mit einer nach hinten geneigten Position sollte sich der Muttermund etwa in der 37. oder 38. Schwangerschaftswoche in Richtung einer vorderen Position bewegen. Das ist ein Zeichen dafür, dass sich Dein Körper auf die Geburt vorbereitet. Es ist eines der Anzeichen, auf die Dein Arzt oder Deine Ärztin achten wird, wenn die Wehen näher rücken.

Gängige Untersuchungen zur Überprüfung des Gesundheitszustands Deines Gebärmutterhalses 

Genau wie andere Körperteile braucht auch Dein Gebärmutterhals oder Muttermund ein bisschen Zuwendung und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, um gesund zu bleiben. Die meisten Ärzte und Ärztinnen empfehlen jährliche Vorsorgeuntersuchungen und gynäkologische Untersuchungen, wobei es davon abhängt, wo Du wohnst, wie oft Du Deinen Arzt oder Deine Ärztin aufsuchen solltest. An manchen Orten werden Selbsttests zunehmend zum Standard, was es einfacher macht, die Untersuchung bequem von zu Hause aus durchzuführen. 

So unterstützt Du die Gesundheit Deines Gebärmutterhalses

Die Gesunderhaltung Deines Gebärmutterhalses hilft, Gebärmutterhalskrebs und Infektionen vorzubeugen, und sorgt dafür, dass Dein Fortpflanzungssystem gesund bleibt und so funktioniert, wie es soll. Neben der HPV-Selbstentnahme zur Gebärmutterhalskrebsvorsorge gibt es noch einige weitere gängige Untersuchungen zur Gesunderhaltung Deines Gebärmutterhalses: 

  • Der Pap-Abstrich: Ein schneller Test, bei dem Dein Arzt oder Deine Ärztin eine kleine Zellprobe aus Deinem Gebärmutterhals entnimmt, um auf Anomalien und Anzeichen von Gebärmutterhalskrebs oder dessen Vorstufen zu untersuchen. Diese Untersuchungen werden in der Regel ab dem 21. Lebensjahr zu einem wesentlichen und routinemäßigen Bestandteil der Vorsorgeuntersuchungen.

  • Der HPV-Test: Untersucht auf Hochrisiko-Typen des humanen Papillomavirus (HPV), eines Virus, das manchmal zu Gebärmutterhalskrebs führen kann. Dieser Test wird oft zusammen mit einem Pap-Abstrich durchgeführt. Viele Frauen haben mittlerweile die Möglichkeit, zu Hause selbst eine HPV-Probe zu entnehmen [6] – frag Deinen Arzt oder Deine Ärztin, ob das für Dich infrage kommt. 

  • Gynäkologische Untersuchung: Bei dieser Untersuchung untersucht Dein Arzt oder Deine Ärztin Deinen Gebärmutterhals und die umliegenden Bereiche, um etwaige ungewöhnliche Veränderungen wie Wucherungen oder Entzündungen festzustellen.

  • Kolposkopie: Wenn Dein Pap-Abstrich oder HPV-Test Auffälligkeiten zeigt, möchte Dein Arzt oder Deine Ärztin möglicherweise Deinen Gebärmutterhals mit einem Vergrößerungsgerät genauer untersuchen. Bei Bedarf kann er oder sie eine winzige Gewebeprobe (Biopsie) für weitere Untersuchungen entnehmen.

Denk daran: Früherkennung ist der Schlüssel zur Gesundheit des Gebärmutterhalses. Egal, ob Du eine Arztpraxis aufsuchst oder den Test zu Hause durchführst, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und das Besprechen etwaiger Bedenken mit Deinem Arzt oder Deiner Ärztin können dazu beitragen, dass Dein Gebärmutterhals noch viele Jahre lang gesund bleibt! 

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Tipps für einen gesunden Gebärmutterhals

Du hast also fleißig Deine Routineuntersuchungen eingeplant, möchtest aber wissen, wie Du zwischen den Terminen für die Gesundheit Deines Gebärmutterhalses sorgen und ihn unterstützen kannst. Das ist eine tolle Idee! Hier sind ein paar Tipps für den Alltag, die Dir helfen, proaktiv zu bleiben und Deinen Gebärmutterhals gesund zu halten:

  • Lass Dich gegen HPV impfen: Die Impfung schützt vor den HPV-Typen, die am häufigsten Gebärmutterhalskrebs verursachen. Sie senkt das Risiko erheblich und wird für Mädchen und Frauen ab neun Jahren empfohlen [7]. Mittlerweile bieten Schulen in rund 125 Ländern diese Impfungen für Schülerinnen an [8] [9].

  • Hab sicheren Sex: Benutze Kondome, um Dich vor sexuell übertragbaren Krankheiten zu schützen und das Risiko einer HPV-Infektion zu verringern.

  • Verzichte auf Tabak: Rauchen schwächt Dein Immunsystem, wodurch es für Deinen Körper schwieriger wird, HPV-Infektionen abzuwehren. Außerdem zeigen Studien, dass Tabakkonsum das Risiko für Gebärmutterhalskrebs erhöhen kann [10].

  • Bleib aktiv und ernähre Dich gesund: Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Übergewicht das Risiko für Gebärmutterhalskrebs erhöhen kann [11]. Ein gesundes Gewicht zu halten und sich reichlich mit Obst, Gemüse und Vollkornprodukten zu ernähren, versorgt den Körper mit Antioxidantien, die ein gesundes Immunsystem unterstützen. Außerdem baut regelmäßige Bewegung Stress ab, verbessert die Schlafqualität und fördert das allgemeine Wohlbefinden.

Nimm Deine Fruchtbarkeit selbst in die Hand

Danke fürs Lesen! Es ist nicht immer einfach, seine Fruchtbarkeit allein anhand der Gebärmutterhalsposition und des Zervixschleims zu verfolgen. Wenn Du nach einer einfacheren Möglichkeit suchst, Deinen Eisprung zu bestimmen und Deinen individuellen Zyklus besser zu verstehen, probier doch mal Natural Cycles aus! Es ist die einzige von der FDA zugelassene Verhütungs-App, die auf einem temperaturbasierten Algorithmus basiert und dabei hilft, eine Schwangerschaft auf natürliche Weise zu verhindern oder zu planen.

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